Die Geschichte vom Circle of Friends

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Die Geschichte vom Circle of Friends

Beitrag  Guido am Di 11 Aug 2009, 04:50

1ter Akt (Der Circle wird gegründet) Dez. 2006

So liebe Kinder aufgepasst, das war so (zurücklehnen, Chips holen, Getränke bereit stellen, denn es wird etwas länger):

Wie so oft im Leben entstand die Gilde "Circle of Friends" aus etwas, was zu Ende ging, nämlich dem Vertrauen zu der Gildenleitung unserer alten Gilde. Offiziere die nie für uns da waren, Egozocker die nur in eigenem Interesse mit dir questeten und Gildenevents und Themen die an uns damaligen "Mid lvl" absolut vorbei gingen, das war der Alltag dieser Gilde. Als mündige Gildenmember vertraten wir natürlich unsere Meinung zu diesen Dingen und machten unserem Unmut Luft.

Ein wieder einmal völlig unorganisierter "Raid", der in einem Desaster endete (Mitglieder loggten sich mitten drin aus oder wurden einfach stehen gelassen), war der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Bernd sagte der Gildenleitung ins Gesicht was viele dachten: absolute Fehlplanung, von Anfang bis Ende desorganisiert, einfach grottenschlecht.

Das Ergebnis:
"Bernd ist ein Querulant und wird aus der Gilde ausgeschlossen", so stand es in der Begründung (natürlich ohne Gespräch, einfach gekickt).
Ein solches Verhalten der Gildenleitung fanden einige Gildenmitglieder natürlich nicht in Ordnung und verließen noch am gleichen Tag die Gilde. Darunter waren auch Ernst (Myfin) und ich. Ein paar Std. genossen wir 3 unser vogelfreies (gildenloses) Leben bis uns der Gedanke kam, das wir eigentlich gern miteinander zocken und es eine Gilde geben müsste, die sich gegenseitig unterstüzt. Wo der eine für den anderen da ist. Wo nicht nur an sich gedacht wird, sondern auch an die anderen. Eine Gilde wo der Spaß im Vordergrund steht, wo man sich kennt, nett miteinander umgeht und das Interesse an einem nicht beim lvl up aufhört. Ein Kreis von Leuten halt, die gut miteinander auskommen und gemeinsam was unternehmen wollen. Aber wo sollte man so was finden?
Da wir ja ausgeruht von unserem vogelfreien Leben waren, steckten wir voller Tatendrang und beschlossen nicht danach zu suchen, sondern es einfach zu machen. Eine Gilde zu gründen die: " es einfach Besser macht", in der man sich wohl fühlt wie in einem Kreis von Freunden. Unterschriften waren schnell gefunden, denn mit Kaito, Nexum, Ella, Nergal und einigen anderen waren einige ehemalige Exgilden Kollegen von der Idee begeistert und so gründete sich im Dezember 2006 die Gilde:


"Circle of Friends"




..............doch das war nur der Anfang der Geschichte, den Inhalt und das Leben der Gilde schreibt IHR ALLE Tag für Tag.


Vielen vielen Dank dafür

Euer Jagar

2ter Act (Zusammenschluss,Gründung und Probleme als Compañeros)

Diese Geschichte beruht auf den Erfahrungen, subjektiven Gefühlen und Erlebnissen einzelner und ist daher weder objektiv noch allumfassend zu nennen. Sie ist nicht das Mass aller Dinge!
Es begab sich also zu einer Zeit, als Chaos und Krieg herrschten, das sich drei kleine Gilden zu einer Großen zusammenfanden. Gemeinsames spielen, Ehrlichkeit und Raiden sollten hier in einem Kameradschaftlichen Rahmen praktiziert werden, bei dem man sich gegenseitig hilft und gemeinsam durch alle Wiedrigkeiten geht, ein Platz für Raider und Daddler. Von dieser kleinen Gilde handelt diese Geschichte. Den Compañeros.

Am Anfang stand das Werken. Wer übernimmt den Gildenleiter, wer wird Offizier, wo das Forum hinstellen und welches TS.
Auf einen Gildenleiter konnte man sich schnelleinigen, den Usranos der sich Anbot und da alle anderen diesen Posten nicht unbedingt haben wollten war er der Chef. Offiziere. Aus jeder Gilde wurden die treibenden Kräfte und die Gründungsmitglieder zum Offi gemacht. Einen Platz fürs Forum richtete der Gildenleiter (Im folgenden nur noch GL genannt) ein und das TS wurde vom CoF übernommen, da es noch bestand.
Nun kamen die Regeln für das Zusammenleben. In ständigen hin und her wuselten Dunoth und Jirel und feilten unter Berücksichtigung den Wünschen aller Offis daran bis jeder mit ihnen Einverstanden war und sich daran erfreute. Danach wurden die für alle öffendlich eingestellt.

So begann also das Gildenleben zu blühen und nach einiger Zeit kamen auch die 25er Raids ins Visier für die man sich einen Bündnisspartner ins Boot holte. SdH. Unterschiedliche Gildensysteme erschwerten das gemeinsame vorankommen und so stritten die Offiziere so manchen Kampf um DKP, Strafen und Regeln, damit sich die Compañeros wohl fühlen sollten.Doch leider umsonst. Die Unterschiede wogen zu schwer,die Compañeros waren zu sehr dagegen und so löste sich das Bündniss kurz vor der Eroberung Nordends auf.
Aber fast zeitgleich wurde ein neuer Bündnisspartner gefunden,dieSF. Ein Haufen mit einer ähnlichen Gildenpolitik der bereit war die Gefahren Nordends gemeinsam mit den Compañeros zu bestehen.
Doch nicht nur im alten Bündniss krieselte es. Auch im Offiziersstab und unter den Spielern waren Unfriede eingekehrt. Daddler gegen Raider und alle gegen den Rest der Welt. Die Offis die sich bemühten und die Offiziere bestehend aus Gründungsmitgliedern die sichmit dem System nicht anfreunden konnten wurden sich uneins. Entscheidungen zum Gildenfrieden wurden verzögert und Lösungswege dauerten zu lange.Dieser Teil suchte sichalso einen eigenen Weg und verließ die Gilde.
Auch die Raider fingen an sich zu wandeln. Sie gingen immer öfter ihren eigenen Weg für ihren eigenen Erfolg für ihre eigenen klerinen Itemverbesserungen.
In dieser Zeit fing nach meinung des Erzähles der innerliche Zerfall an. Doch alle Bemühungen nach Toleranz, nach dem Wiederbeleben des Miteinander wurden ignoriert .Und so kam Nordend.

Neuerliches Leveln, neue Gefahren und neue Gegenden zogen jeden in seinen Bann und ein jeder suchte sich nach seinem Tempo und nach seinen Vorlieben einen Weg diese zu meistern und auf Stufe 80 zu leveln. Die einen schneller, die anderen langsamer, doch jeder kam ans Ziel. Doch wärend die einen noch in den Nonheros rumgeisterten und sich versuchten für größere Ereignisse zu rüsten waren andere bereits in den Raidkontend verwickelt und die Entwicklung hin zur Egogesellschaft war geboren....
Stimmen wurden das erste mal laut die sagten :"Warum sollte man auch den anderen noch helfen? Schließlich hatte man sich ja auch alleine durch die Innis geschlagen. Sich alleine gerüstet und sich alleine alles aufgebaut. Und sowieso hatte man keine Lust mehr auf die kleinen Instanzen."
Schlußendlich kamen diese schnellen Spieler und die Offiziere zu dem Schluß, das sich das innerhalb der Gilde nicht vereinbaren läßt und die Schnellleveler und Raider verließen die Compañeros und zogen in die Fremde. Der Gildenfrieden war vorerst gesichert.

Die langsameren Spieler zogen nun nach und nach auch ins Raidgeschehen hinein und gemeinsam mit dem Bündnisspartner kam man sogar in den 25ern voran, so das alles nach einem Erfolg aussah. Doch weit gefehlt. Die Egomanie war bereits vorhanden und breitete sich im Geheimen aus.
Neuerlicher Unfriede in der Gilde, die nächsten Stimmen wurden laut; Es geht zu langsam, wir brauchen mehr Spieler, das muß doch alles anders werden.
Ulduar clear... eine neue Parole.
Und wieder waren Raider und Gemeinschaftsspieler geteilter Meinung. Doch diesmal war eins anders; Der GL war unter den Raidern und er wollte die Geschwindigkeit und er wollte weiterkommen.
Vorschläge wie man die Internen Raids vorantreiben könnte waren schnell gefunden; Verstärkt die benötigten Spieler fördern, die kleineren Raids nutzen und dann langsam an die Internen 10ner Ulduar rangehen.
Doch wieder kamen die Stimmen:"Warum sollte man ihnen helfen? Schließlich hatte man sich ja auch alleine durch die Heros geschlagen. Sich alleine gerüstet und sich alleine alles aufgebaut. Und sowieso hatte man keine Lust mehr auf die kleinen Raidinstanzen, man wollte mehr." Doch diesmal aus einer anderen Richtung. Nicht mehr die Schnellen, die man ja erfolgreich los geworden war, sondern ein Teil der Offiziere, der ehemals Langsamen und der Daddler vertrat diese Meinung.
Nun treten Offiziere in den Fordergrund die ehemals keine Raider waren,sie bestimmen den Fortgang in der Gilde, sie, die einer Meinung mit dem GL sind. Sie suchten also nach anderen Lösungen. Diese waren: Ehemalige Compañeros, früher geächtet, wurden zu den Raids hinzugezogen, neue Compañeros gesucht und die Regeln der Internen Raider straff angezogen.
Alles im Namen der Gilde, dem Namen nach für die Gilde, für den Fortschritt.
Spieler und Offiziere die einst ,als die Interessen noch ähnlich waren, an einem Strang zogen werden zu Gegnern. Zu persönlichen Sündenböcken des GL, sie sind im Folgenden für ihn die Bösen, der Grund des Unfriedens. Diejenigen die gegen die Gilde arbeiten und die man am besten alle entfernen sollte. Wie wird das weitergehen?

Im Raidbündniss fängt es an zu krieseln. Die SF sind der Meinung, das erst die internen Ulduarraids der Compañeros laufen sollten, ehe man sich den 25er Raids zuwendet. Sie bieten mehrfach ihre Hilfe an. Doch intern wird gemunkelt, das der GL dieses Bündniss boykotiert. Er möchte es am liebsten los werden und die 25er aus eigener Kraft aufstellen. Die Komunikation mit dem Bündnisspartner wird reduziert. Absicht um ihn zu vertreiben, oder die Hilfe ungesagt abzulehnen? Auch hier treten die "neuen" Offiziere ins Rampenlicht und werden von dem Bündnisspartner aber abgelehnt. Für sie steht fest, sie wollen mit ihnen vertrauten Personen reden und das weitere Vorgehen besprechen.
Wir das Bündniss daran scheitern?

Die Geschichte bricht an dieser Stelle leider mit vielen offenen Fragen ab,denn keiner weiß was die Zukunft bringt, doch auch aus Vorgängender Vergangenheit kann man lernen.

geschrieben von Jirel


3ter Akt (Zerfall der Compañeros)

...setzen wir diese Geschichte doch fort, mit den Dingen die zur Zeit passieren oder passiert sind:

.....die Mannen der Compañeros trafen sich zum jährlichen Gelage und feierten, was das Zeug hielt. Die Offiziere zogen sich pflichtbewusst zurück um die anstehende Ulduarproblematik zu lösen und kamen nach einer Weile frohen Mutes und mit einigen Lösungen im Gepäck wieder zurück zu den Feiernden und so nahm das Fest einen fröhlichen Verlauf.

Doch schon bei der nächsten Offi Sitzung drohte neuer Ungemach. Den bei Dunoth seines Zeichens Bank Offizier fanden die Lösungsansätze der Raidproblematik keinen Anklang und aus tiefster Nicht Raider Überzeugung“ machte er sich ans Werk zu anlaysieren, wälzte Theorien, holte sich Rat bei dunklen Gesellen und Wissen aus Büchern die besser geschlossen bleiben sollten. Ganz unten aus dieser Tiefe holte er sie dann hervor. Die Ultimative Lösung. Doch was passierte dann? Von den Gedanken der Lösungsbringer zu sein beseelt, teilte er seine Ideen nicht wie gewohnt mit seinen Offi Brüdern, die vielleicht Schlimmeres hätten verhindern können, sondern streute bedenkenlos das Gedankengut in schmackhafte Formulierungen unter die sonst friedfertigen Compañeros. Das Unglück nahm seinen Lauf.

Gründungsmitglieder und Freunde der ersten Stunde traf es wie eine Lanze ins Herz. Wohlwissend was diese Worte bedeuten Zu oft mussten sie schon miterleben welch zerstörerische Kraft in diesen Thesen steckt. Offiziere wanrten eindringlich, denn nicht umsonst ist die Satzung der Compañeros frei von diesen Dingen. Doch es war zu spät, den selbst beim sonst so besonnenen El Zorro wurden die dunklen Wünsche nach mehr. Mehr Erfolg, mehr Ansehn, MEHR ULDUAR 25, mehr Compañeros die ALLES alleine können frei.

Die düsteren Wolken wurden ignoriert, der Bündnispartner verlacht, die Getreuen die mit ihren Warnungen nicht nachgaben geächtet, und vertrieben. Im Kreise der Offis wurde Mitglieder offen beschimpft und denunziert. „Wer aufmuckt kann gehen oder gehört in den internen Zoo“ heißt es.

Köpfe die sonst meist nur im verborgenen blieben, zeigen sich nun offen an der Gildenspitze. Hissen ihr Banner der ultimativen Lösung öffentlich.
Die Flagge der Gildensatzung, der Gemeinschaftsgedanke, das was die Compañeros so lange Zeit ausmachte fällt den neuen Ansätzen, wie „jeder ist für sich selbst verantwortlich“, „wer nicht so kann wie wir ,bleibt halt auf der Strecke“ zum Opfer. Unter den Mantel „Alles is gut, wir sind uns einig und führen euch ins gelobte Land, werden die „Pubsmember“ die Wahrheit schon nicht merken.


All jene die die Gefahr erkannten, die Machenschaften durchschauten gaben den Kampf nicht auf. Doch sie standen auf verlorenem Posten. Bündnisspartner die in vielen Schlachten Seite an Seite mit den Compañeros kämpften, riefen zur Einhalt und Besinnung. Doch hoch auf dem Ross sitzend, prallten die Rufe an der neuen Führung ab, die nun fest im Sattel saß.
Der Gildenleiter, selbst von Zweifeln zerrissen, handlungsunfähig, in seiner Vision gefangen, nicht mehr in der Lage die falschen Propheten zu erkennen, lässt sie gewähren und stellte sich gegen seine so getreuen Mitstreiter und Partner. Bündnisse werden gebrochen, Gefährten werden zu Feinden und sollen ihrer Wege ziehn. Alles „Zum Wohle der Gilde“

Nach einem langen langen Tag, als ich heute mein Lager aufschlug, hab ich ihn gesehn, den Spirit. Den Spirit der Compañeros. Einst eine Flamme, so bedeutend das ganz Teldrassil, ihr mit Freude begegnete Doch sie war nur noch ein Funke an meinem Lagerfeuer. Ein Funke den ich nun wieder bei mir trage, so wie die anderen „Verschmähnten“ und irgendwann wird sich irgendwo ein Plätzchen finden wo viele Funken wieder ein großes Feuer ergeben. Den der Geist der uns einst einte ist nun vertrieben. Nun schaut wie ihr eure Geschicke lenkt, mit den Geistern die ihr rieft

Ich wünsche den Compañeros das diese Geschichte noch lange weiter geschrieben werden kann. Erfolgreich natürlich. Ich für meinen Teil werde in den folgenden Tagen dem Ruf meins Funkens folgen, aber das ist eine neue Geschichte............

Liebe Grüße

Euer Guido

P.S. ihr fragt, ob diese Geschichte wahr ist ? Fragt euren Funken der wird es euch sagen.



4ter Akt (Wieder Zuhaus. Der Circle lebt)

Eine Radikalkur wie zu Zeiten der DDR.

Die Verfechter der Gemeinschaft, der Mahner, wurde in einer Nacht und Nebel Aktion des Forums und der Gilde verbannt.
Kein Wort des Abschieds durften sie schreiben, diese wurden sofort wieder gelöscht.
Scheinheilige Worte der Gildenführung sollten die Compañeros vom wahren Charakter dieser Aktion ablenken und sie glauben machen,das alles wieder gut und schön ist, nun da man die Schuldigen los sei.

Und die Verbannten?
Sie die immer für den Geist, für die Gemeinschaft gekämpft haben werden dies auch weiterhin tun. Doch nun wieder im vertrauten Kreis.

Dem Circle of Friends.

Siehe die Geschichte die sich stetig zu wiederholen scheint solange es diese Welt gibt. Siehe das Leid das falsche Ratgeber verursachen können und siehe die Wahrheit hinter dem Spiegel.

Ob und wie lange die Vertriebenen an diesem Ruhepol bleiben wird die weitere Geschichte zeigen, doch eins ist gewiss. Hier brennt das Feuer das man Heimat nennt und wo Ehrlichkeit und Gemeinschaft nicht nur Wörter auf dem Papier sind.

Hier ist der

"Circle of Friends"

(Juli 2009)
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